Der Bike Resort Peklák ist ein tschechischer Bikepark mit Schlepplift und Trails, die im Schnitt etwa 1 km lang sind. Klingt erst mal nach einer kleinen, unscheinbaren Location, die man links liegen lassen kann – ist aber ein richtig solider Bikepark mit abwechslungsreichen Strecken in verschiedenen Schwierigkeitsgraden.
Dieser Artikel beantwortet die Fragen:
- Ist der Bikepark Peklák gut für Kinder und Anfänger geeignet?
- Loht sich eine Sommer-Anreise nach Peklák mit dem Bike?
- Welche Trails gibt es im Bikepark Peklák?
- Welcher Bikepark im Norden Tschechiens empfehlenswert?
Der Bikepark liegt in Česká Třebová und hat 10 Trails zwischen 300 m und 1,9 km Länge. Es gibt leichte Flowtrails, kleine und große Tables, Drops in allen Größen, Enduro-Lines und sogar North-Shore-Elemente. Die Strecken sind kurz, aber knackig – es passiert ständig was und man will sofort noch eine Runde drehen.
Der Schlepplift ist überhaupt kein Problem. Es steht immer jemand da und hängt einem die Schlaufe an den Lenker – super bequem, man kann sogar unterwegs einen Riegel essen :)

Die einfachste und längste Strecke im Peklák ist die Růžovka – ein richtig schöner Flowtrail.
Die Mechovka ist ebenfalls ideal für Einsteiger. Die Anlieger sind eher flach und sanft, aber der Flow stimmt trotzdem voll.
Auch die blaue Rodeo gehört noch zu den leichteren Strecken, hat aber schon größere Anlieger und Tables.
Von den roten Trails ist die Malinovka am coolsten: Anlieger, Wurzeln, Steine, Wallride, Tables, Drops – hier ist richtig was los.
Die Korida ist ebenfalls rot, hat aber eine richtig fiese, steile Steinkurve, die eher nach schwarzer Strecke fühlt. Außerdem gibt es zwei größere Drops, die man aber umfahren kann.
Die Zmije ist schwarz markiert, fühlt sich aber eher wie eine Rote an – nur eine wirklich knifflige Stelle.
Die restlichen Lines bin ich entweder gar nicht oder nur teilweise gefahren. Darunter die schwarze Naturlinie Drtikol und die North Shore.
Es gibt außerdem die Jumpline Air Line, die im Juni gerade umgebaut wurde – sah schon sehr nach „großem Flug“ aus. Direkt daneben verläuft eine kurze Line mit ein paar kleineren Tables.


Die kurze schwarze Jednička kenne ich ebenfalls noch nicht.
Das oben Beschriebene gilt für alle, die den Lift benutzen wollen – aber Peklák hat noch mehr zu bieten. Wer einfach nur entspannt auf leichten Singletrails unterwegs sein möchte, ist hier ebenfalls richtig. Außer den Downhill-Strecken gibt es einen Uphill-Trail und ca. 10 km leichte Singletrails. Die habe ich nicht gefahren – sie sind auf der Karte grün und gelb markiert.

Ich bin nur die blaue Slunečná gefahren – danach muss man den Berg wieder über einen Uphill-Singletrail hoch.
Einen extra Pluspunkt gibt’s für die Preise: 2025 kostete der Tagesticket 580 CZK (ca. 24 €). Das ist günstiger als die meisten anderen tschechischen und polnischen Bikeparks. Es gibt außerdem 4-Stunden- und 2-Stunden-Tickets sowie ein 5-Tage-Flexiticket, das man an beliebigen Tagen der Saison einlösen kann. Kinder bis 6 Jahre fahren gratis.
Im Sommer ist der Bikepark täglich offen, im Frühjahr und Herbst von Donnerstag bis Sonntag.
Das einzige, was wirklich fehlt, ist eine ordentliche Gaststätte mit warmem Essen. Oben gibt’s nur einen Selbstbedienungskiosk mit Getränken und Riegeln, unten einen Imbiss mit Pommes & Co.

Fazit: Der Bike Resort Peklák ist eine echt coole Location. Ich war bisher erst einmal da, komme aber nächstes Jahr auf jeden Fall wieder.
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